MILIEU FILM

HUMAN KAPITAL

Oliver, ein Berliner Elektriker, beobachtet skeptisch den Einzug der Schauspielerin Saskia in die Wohnung gegenüber. Zur Untermiete sagt sie. Vor dem Provinz-theater fliehend sucht sie ihren Platz auf einer der großen Berliner Theaterbühnen. Die Arbeits und Lebens- welten der beiden sind komplett verschieden. Worüber könnte sich die studierte bürgerliche Saskia mit dem Kreuzberger Arbeiterkind Oliver unterhalten? Darüber, dass sie die ganze spießige Welt ankotzt, dass sie nur auf der Bühne wirklich lebt, dass sie dagegen anspielt, sich dafür aufgibt und selbst verliert, bis nichts Authentisches mehr in ihr ist, dass sie manchmal nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist? Nein, das könnte sie nicht, im Leben nicht, nicht im Echten.





Human Kapital ist der erste Langspielfilm der selbst-organisierten Filmschule Filmarche. Das Drehbuch wurde ausgehend von Improvisationen mit den Hauptdarstellern entwickelt. Der Film entstand im Rahmen der Zweitjahresfilme des Regiekurses nahezu ohne Budget innerhalb eines Jahres von der Idee bis zur Premiere.


TILL BUTTTERBACH ALS OLIVER IN HUMAN KANITAL

DATEN:

Langspielfilm, D 2008, 95 min, HD 1:1.85, Farbe

Cast:
Saskia: Pia Röver
Oliver: Till Butterbach
Duran: Ersan Aygün

Drehzeit: 30.07.-01.09. 2007


in Zusammenarbeit mit der Filmarche Berlin








Team:
Drehbuch: Diemo Kemmsies/Frank Wollin
Regie: Diemo Kemmesies
Kamera: Albrecht von Grünhagen
Ton: Manfred Bickmeier
Kostüm: Rosa Futuro
Maske: Nadja Fröhlich
Schnitt: Benjamin Beck
Produktionsleitung: Corinna Röthinger

Festivals:
- Achtung Berlin 2008
- Neisse Film Festival 2009
- Lubuskie Lato Filmowe 2009